„Der Schutz der Menschen steht für uns im Mittelpunkt“
Die zweite Impfrunde im Seniorenpflegeheim Haus Siloah ist abgeschlossen

Bereits im Januar wurde im Haus Siloah in Bad Krozingen mit der Impfung der Bewohnerschaft und der Mitarbeitenden begonnen. Im Februar haben mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums auch die zweite Impfung in dem Heim, dessen Träger die Evangelische Stadtmission Freiburg ist, durchgeführt. Die Gäste der angeschlossenen Tagespflege und die Mitarbeitenden der zur Stadtmission gehörigen Diakoniestation Bad Krozingen wurden inzwischen ebenfalls geimpft. Verwendet wurde jeweils der Impfstoff von Biontech/ Pfizer. Für neu einziehende Bewohner, neue Tagesgäste und auch für Mitarbeitende, die bisher noch unentschlossen waren, wurde bereits ein zusätzlicher Impftermin Mitte März angeboten, weitere Termine werden folgen.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech erklärt zu den Impfungen:
„Für uns stand von Anfang an im Mittelpunkt, die uns anvertrauten Menschen vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. Insbesondere die Seniorinnen und Senioren, die bei uns leben, aber auch unsere Mitarbeitenden. Deswegen gelten bei uns strenge Schutzmaßnahmen, und bereits seit Dezember unterziehen wir alle, die hier arbeiten oder zu Besuch kommen, wöchentlichen Antigen-Tests.
Wir sind sehr froh, dass unsere Bewohner und unser Personal durch die Impfungen nun einen wirksamen Schutz vor einer Infektion erhalten haben. Die Impfbereitschaft war bei beiden Gruppen hoch, denn Bewohner und Mitarbeitende setzen sehr viel Hoffnung in die Impfung.
Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben weiterhin in Kraft. Auch die Maskenpflicht und die Testungen behalten wir bis auf Weiteres bei. Lockerungen der Maßnahmen kann es erst geben, wenn das Robert-Koch-Institut, nach dessen Vorgaben wir uns richten, dafür grünes Licht gibt. Wir bitten die Besucher und Besucherinnen, die zu uns kommen, dafür um Verständnis und hoffen auf ihre Mitwirkung!"

Ein besonderes Dankeschön für die „großartige Unterstützung“ richtet Cech an die Impfteams sowie an die beteiligten Hausärzte Dr. Armin Hartmann, Ina Esswein, Dr. Martina Mellert, Dr. Elena von Rauchhaupt und Dr. Katrin Diehl. Auch an die Mitarbeitenden, insbesondere in der Pflege, geht ein großer Dank: „Pflegekräfte können nicht einfach ins Homeoffice geschickt werden, sie werden vor Ort von unseren Bewohnern gebraucht! Sie unterziehen sich täglich den kompletten Schutzmaßnahmen und werden wöchentlich mehrmals durch hauseigenes Fachpersonal getestet."

Badische Zeitung berichtet über Impfungen im Haus Siloah und Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Die BZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 1. Februar 2021 auf Seite 3 ausführlich über die Impfungen im Haus Siloah und die vorbereitende Aufklärung im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Hier können Sie den Bericht lesen.

(Der vollständige Text ist leider nur für Abonennt*innen zugänglich.)

Werben, aufklären und vormachen: Bewohner und Mitarbeitende im Haus Siloah ließen sich impfen

Die Bewohner von Seniorenpflegeheimen gehören zu den Ersten, die eine Corona-Impfung bekommen sollen, ebenso wie die Mitarbeitenden, die sie pflegen und betreuen. Im Haus Siloah in Bad Krozingen, das zur Evangelischen Stadtmission Freiburg gehört, war es am 11. Januar soweit: Ein mobiles ärztliches Impfteam des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) rückte an –  mit 140 Dosen des begehrten Impfstoffs im Gepäck.  

Am frühen Nachmittag bildet sich eine lange Schlange vor dem Andachtsraum im Haus Siloah, der an diesem Tag als „Impfzentrum“ dient. Rund 70 Mitarbeitende reihen sich ein und warten geduldig auf ihren „Pieks“. Impfärztin Dr. Katrin Diehl, die an diesem Tag das Team leitet, freut sich über die „große Impfbereitschaft“. Sie selbst und andere Ärzte aus dem Team hatten im Vorwege Gespräche angeboten, bei denen viel Aufklärungsarbeit geleistet wurde – auch um verunsichernden Meldungen aus den sozialen Medien entgegenzuwirken und Vertrauen in den Impfstoff zu schaffen.

Für Einrichtungsleiter Hartmut Cech ist es besonders wichtig, dass Bewohner und Mitarbeitende völlig frei entscheiden können, ob sie sich impfen lassen. „Wir werben für die Impfung und bieten Aufklärung an.“ Aber es werde keinerlei Druck ausgeübt. „Manche warten lieber noch ab, ob es nicht doch irgendwelche Nebenwirkungen gibt.“ Cech setzt daher auch auf die Vorbildfunktion derjenigen, die sich an diesem Tag impfen lassen. Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmisson Freiburg, betont ebenfalls die Freiwilligkeit. Er wünscht sich aber, dass die Mitarbeitenden erkennen, „was für ein Privileg es ist, bereits jetzt die Möglichkeit zur Impfung zu bekommen, während viele Impfwillige in der Bevölkerung ungeduldig auf einen Termin warten“.

Dazu gehört Daniel Ritschel, Praxisanleiter und Wohngruppenleiter. Er war bisher „kein Freund von Impfungen“, aber in diesem Fall hat er sich dafür entschieden, denn die erste Infektionswelle im Frühjahr ist ihm noch in schlimmer Erinnerung. Damals waren viele Seniorinnen und Senioren im Haus erkrankt, teilweise mit schweren Verläufen. „Wir haben gesehen, wie schlecht es diesen Bewohnern ging. Es läuft mir jetzt noch kalt den Rücken runter, wenn ich an diese Zeit denke. Sowas will ich nicht nochmal erleben.“
Seine Kollegin Sunay Yünlü, ebenfalls Wohngruppenleiterin, pflichtet ihm bei: „Damals hat es auch sehr fitte Bewohner einfach umgehauen.“ Sie selbst war ebenfalls betroffen. „Vorher dachte ich: Ich bin jung und fit, mir kann nichts passieren. Dann habe ich selbst erlebt, welche Wirkung diese Krankheit hat.“ Sie ist froh, in einem Haus zu arbeiten, das sich schon früh um die Planung der Impfungen und um die Aufklärung gekümmert hat.
Auch Praxisanleiterin Bianca Hempel lobt die Strategie, vor der Impfung Gespräche mit Ärzten anzubieten. „Ich war von Anfang an bereit, mich impfen zu lassen, aber zu 100 Prozent dahinter stehe ich erst seit diesen Gesprächen“, so die Pflegefachkraft. Die Impfung biete die einzige Möglichkeit, bei der Bekämpfung der Pandemie nach einem Jahr endlich voranzukommen.

Nachdem die Beschäftigten ihre Spritze bekommen haben, wendet sich das Impfteam der Bewohnerschaft zu. Dietlinde Moser ist eine von 70 Seniorinnen und Senioren im Haus Siloah, die sich für eine Impfung entschieden haben. Und eine besonders engagierte Verfechterin: „Ich habe schon darauf gewartet. Jetzt freue ich mich, dass es endlich losgeht! Es ist ja die einzige Möglichkeit, gegen Corona vorzusorgen.“ Nebenwirkungen befürchtet die Seniorin, die sich täglich im Fernsehen über die Pandemie informiert, nicht: „Das ist ja alles geprüft, da kann nichts passieren.“ In ihrem Umfeld hat sie deswegen für die Impfung geworben. Impfarzt Dr. Armin Hartmann kennt die 83-Jährige vom Aufklärungsgespräch: „Da haben Sie richtig gute Fragen gestellt und die anderen mitgezogen“, freut er sich.
Zu den Impflingen gehört auch Jürgen Michel (81), der seit dem vergangenen Sommer mit seiner Ehefrau im Haus Siloah lebt. Er war „schon immer dafür“ – nicht nur, weil es ihn und andere schützt, sondern auch, um die Datenlage der Forschung zu verbessern. „Es dient der Wissenschaft, wenn wir uns impfen lassen!“ Vor der Spritze hat er keine Angst, denn: „Ich war früher Blutspender.“

Anfang Februar werden Mitarbeitende und Bewohner nochmals auf das Impfteam treffen – dann ist die zweite Dosis des Impfstoffs fällig.

„Willkommen im Team!“

...hieß es am 14. Januar im Seniorenpflegeheim Haus Siloah für die drei neuen Pflegefachkräfte Sanglamu Bhote, Rita Magar und Eteri Zakaidze (v.l.n.r.)
Praxisanleiter Daniel Ritschel (Bildmitte), der alle drei während ihrer praktischen Ausbildung begleitet hatte, freut sich jetzt auf die Zusammenarbeit mit seinen drei neuen Fachkraft-Kolleginnen.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech begrüßte die "Verstärkung" mit einem kleinen Willkommenspräsent. „In der Altenpflege sind fachliche Kompetenz und Empathie gleichermaßen gefragt. Unsere neuen Mitarbeiterinnen bringen beides mit. Wir freuen uns, dass sie unser Team bereichern!“, so Cech.

Antigen-Schnelltests und AHA-Regeln im Haus Siloah

Ab sofort werden kostenlose PoC Antigen Schnelltests für Besucher*innen sowie Ärzte, Therapeuten, Beschäftigte und Seelsorger*innen nicht nur dienstags und freitags von 10 bis 16.30 Uhr angeboten, sondern zusätzlich auch an Montagnachmittagen von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr.

Beim Zugang zum Haus gelten die AHA-Regeln:

  • Halten Sie ausreichend Abstand - sofern möglich.
  • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände.
  • Bitte tragen Sie durchgeheneine FFP2-Maske. Bei Bedarf bekommen Sie gerne eine frische Maske.

Im Andachtssaal tragen Besucher*innen, die sich testen lassen, ihre Kontaktdaten in das ausliegende Testformular ein und nehmen dieses zum Schnelltest mit.

Dann erfolgt der Test durch eine geschulte und ärztlich eingewiesene Pflegefachkraft. Geben Sie bitte hier Ihr Testformular ab.

Nach dem Test dauert es ca. 15 bis 20 Minuten, bis das Ergebnis vorliegt. Bitte warten Sie im angrenzenden Wartebereich oder im Garten auf Ihr Ergebnis.

Wenn der Schnelltest negativ ausfällt, können Sie im Anschluss gerne Ihre Angehörigen besuchen.
Bitte beachten Sie: Der Test ist nur eine "Momentaufnahme" darüber, ob Sie jetzt gerade mit COVID-19 ansteckend sind.

Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis müssten wir Sie bitten, unmittelbar das Pflegeheim Siloah zu verlassen.
Sie müssen eine FFP2-Maske tragen, sich in Quarantäne begeben und über Ihren Arzt oder ein Testzentrum zeitnah einen PCR-Test zur Bestätigung durchführen.
Wir sind verpflichtet, über ein positives Schnelltest-Ergebnis auch das zuständige Gesundheitsamt zu informieren.

Eine Haftung wird grundsätzlich ausgeschlossen.

Aktion „Helferherzen“: Seniorenzentrum Bad Krozingen erhält Spende von dm

Die Drogeriemarktkette dm bietet jedes Jahr mit ihrer Aktion „Helferherzen“ Hilfsorganisationen und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform, um sich den Kunden und Kundinnen vor Ort zu präsentieren. Am Ende der Aktionstage erhalten alle beteiligten Organisationen eine Spende von der Firma dm, die sich aus dem bundesweiten Tagesumsatz vom 28. September errechnet.

Im dm-Markt in Bad Krozingen stellte sich vom 17. bis zum 28. September das Seniorenzentrum Bad Krozingen der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit einem Infostand vor. Im Nachgang erhielt Hartmut Cech, Leiter des Seniorenpflegeheims Haus Siloah und Geschäftsführer der Diakoniestation, am 7. Oktober von der Filialverantwortlichen Marie Goebel-Lorenz eine Spende in Höhe von 672,78 Euro. Das Geld wird für die Nutzung von Tablets verwendet, die in der Betreuung der Bewohner zum Einsatz kommen.

Hartmut Cech: „Wir sind froh über die Chance, unsere vielseitigen Angebote hier zu präsentieren und danken der Firma dm herzlich für die Spende! Unser Seniorenzentrum setzt sich im Haus Siloah, in der Tagespflege, im Betreuten Wohnen und der ambulanten Pflege tagtäglich dafür ein, dass Menschen im Alter Zuwendung und Geborgenheit erfahren.“

(Foto:dm)

"Oma Else" hat Corona überstanden

Ein Filmbeitrag von RTL.de stellt "Oma Else" vor, die seit Februar 2019 im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen lebt. Sie ist 99 Jahre jung und hat nach einem nicht gerade ereignisarmen Leben im Frühjahr 2020 auch noch eine Corona-Erkrankung überstanden. Der Film zeigt, wie ungebrochen ihre Lebensfreude auch nach dieser schweren Zeit ist.

Hier geht es zum Film.

Die Tagespflege im Haus Siloah ist im eingeschränkten Betrieb geöffnet 

Am 5. März haben unsere Tagesgäste die zweite Impfung bekommen. Nach etwa 14 Tagen sollte diese ihre volle Schutzwirkung entfalten. Gerne unterstützen wir neue Tagesgäste, damit diese ebenfalls ihre Impfung bekommen, falls sie das möchten.

Bitte beachten Sie: Bisher ist nicht eindeutig geklärt, ob für Geimpfte ein Restrisiko besteht, sich mit Corona zu infizieren und/ oder andere Menschen damit anzustecken. Davor möchten wir unsere Gäste und ihre Angehörigen schützen. Deshalb bleiben die geltenden Hygiene- und Abstandregeln bis auf Weiteres gültig!

Die Gäste müssen die Abstandsregeln von 1,50 m einhalten und es bestehen Einschränkungen im Beschäftigungsangebot, z.B. ist Singen nur draußen möglich. Gäste und Angehörige müssen sich außerdem streng an zusätzliche, vorgegebene Hygienevorschriften halten:

Gäste und Angehörige dürfen die Tagespflege nicht besuchen, wenn...

  • der Tagesgast Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur hat.
  • der Tagesgast innerhalb von 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person hatte. In diesem Fall muss der Betroffene oder seine Angehörigen mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen.

Folgende Hygienevorschriften gelten während des Aufenthalts in der Tagespflege:

  • Infektionsschutzmaßnahmen (siehe Anlage) müssen eingehalten werden. Ein Mund-Nase-Schutz muss getragen werden sobald die Tagesgäste ihren Sitzplatz verlassen -außer, wenn es aus medizinischer Sicht unzumutbar ist. Ansonsten sitzen alle mit 1,5 Metern Abstand zueinander.
  • Die Tagesgäste wechseln stündlich die Räumlichkeiten, damit gelüftet werden kann. Die Tagesstruktur wurde dem stündlichen Wechsel angepasst.
  • Beim Bringen und bei der Abholung müssen auch die Angehörigen einen Mund-Nase-Schutz tragen.
  • Die Übergabe der Tagesgäste findet an der Türschwelle statt, da Angehörige das Haus nicht betreten dürfen.
  • Jeder Tagesgast muss vor dem Betreten des Hauses bzw. der Tagespflege den Hygieneregeln des Hauses Siloah zustimmen und im Zuge dessen die Hände desinfizieren, eine tägliche Körpertemperaturkontrolle durchführen und Symptome (Fieber  über 37,8°C, Husten, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Schnupfen) abfragen lassen. Dieser Gesundheitscheck wird von einer Pflegefachkraft durchgeführt.
  • Tagesgäste dürfen die Räumlichkeiten der Tagespflege nicht ohne Begleitung eines*r Mitarbeiter*in verlassen.
  • Die Angehörigen müssen telefonisch erreichbar sein, falls im Laufe des Tages Symptome einer Infektion bei dem Tagesgast auftreten, sodass der Tagesgast abgeholt werden muss.

Die Organisation des Fahrdienstes ist auf der Basis der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen gestaltet. Er fährt nur eingeschränkt: Der Tagesgast wird von den Angehörigen, die im selben Haushalt leben, gebracht und vor dem Eingang des Hauses der Betreuungskraft oder Pflegekraft „übergeben“ sowie zur vereinbarten Zeit wieder abgeholt.

Der eingeschränkte Regelbetrieb bedeutet auch, dass keine Besuche von Angehörigen, therapeutischen Berufsgruppen oder Fremddienstleistern stattfinden können.

Angehörige und Gäste werden gebeten, sich im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft der Mitverantwortung des Risikos einer Infektion selbst bewusst zu werden und alle Maßnahmen gewissenhaft einzuhalten, sodass der eingeschränkte Betrieb auch weiterhin aufrechterhalten werden kann.

Sollte es zu Änderungen bei den Vorgaben kommen, werden die Gäste und die Angehörigen informiert.

RTL stellt Siloah-Bewohnerin vor

Der Fernsehsender RTL stellt auf seiner INternetseite die hochbetagte Siloah-Bewohnerin "Oma Else" (99) vor.

Hier geht es zum Bericht.

Ein buntes Bild des Zusammenhalts: Ein Puzzle für das Haus Siloah

Unter dem Motto "Wir sind alle ein Teil vom Ganzen" hatte das Haus Siloah Jung und Alt zu einer besonderen Aktion eingeladen: Wer Lust hatte, konnte ein Puzzleteil gestalten.

Die Resonanz war groß: Rund 170 Teile wurden kreativ bemalt, beklebt oder beschrieben. Mitgemacht haben u.a. ein Kindergarten aus Schlatt, eine Tagesgruppe für Jugendliche aus der Nähe von Stuttgart, die Kurseelsorge Bad Krozingen, Mitarbeitende der Stadtmission, Angehörige und, last but not least, viele Bewohner*innen im Haus Siloah und dem Betreut wohnen am Kurpark.

Nun wurden die einzelnen Puzzleteile zusammengesteckt, sodass sie ein großes buntes Bild des Zusammenhalts ergeben. Das Puzzle ist ab sofort am Eingang des Hauses Siloah zu bewundern.

Herzlichen Dank an alle, die sich an der Puzzle-Aktion beteiligt haben!

Musik und Grüße sind willkommen
Haus Siloah ruft zu kreativen „Spenden“ für Senioren auf

Wegen der Corona-Pandemie sind Besuche von Angehörigen und Freunden in Pflegeheimen derzeit nicht erlaubt. Das gilt auch für das Seniorenpflegeheim Haus Siloah der Evangelischen Stadtmission Freiburg in Bad Krozingen. „Das dient dem Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner, die ja als Senioren zur Risikogruppe zählen“, erklärt Einrichtungsleiter Hartmut Cech.

Auch wenn die Einschränkungen sinnvoll und notwendig sind, verlangen sie den Bewohnern viel ab: „Sie vermissen die Besuche ihre Familien sehr. Denen, die noch mobil sind, fehlen auch die Spaziergänge im Kurpark.“ Das Heim bietet den Senioren deswegen bereits die Möglichkeit, mit ihren Angehörigen über Tablets zu skypen oder sie sogar persönlich zu sehen - sicher getrennt durch ein gekipptes Fenster. Zudem sind Spaziergänge im hauseigenen Garten möglich, in dem auch Ziegen und andere Tiere leben.

Das Pflegeheim erfährt bereits viel Unterstützung von außen, so etwa von der Gemeindepfarrei und der Kurseelsorge, deren Mitarbeitende die hauseigenen Seelsorgerinnen unterstützen. „Gemeinsam begleiten sie unsere Bewohner durch schriftliche Grüße und Impulse“, so Hartmut Cech. Auch die Betreuungskräfte im Haus tragen zu seelsorgerlichen Begleitung bei, indem sie den Bewohnern die „Mut machende Osterbotschaft“ vorlesen. Besonders dankbar ist der Heimleiter für den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeitenden. "Gerade in der aktuellen Lage bin ich unendlich froh, dass wir so ein tolles, engagiertes Team haben."

Sabine und Georg Hiller sind dem Aufruf gefolgt und gaben
im Garten desHauses Siloah ein Konzert für die Bewohner.


Ab sofort können auch die Menschen in und um Bad Krozingen den Bewohnern im Haus Siloah etwas Gutes tun: „Sie basteln gerne? Dann bringen Sie doch einfach für unsere Senioren eine selbstgemachte Grußkarte vorbei! Auch ein fröhlicher Frühlingsstrauß ist eine schöne Geste der Verbundenheit", so Hartmut Cech. Die Abgabe ist zu den normalen Öffnungszeiten des Heims (Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 12:30 Uhr) jederzeit möglich. Dankbar sind die Bewohner und die Mitarbeitenden auch, wenn andere Menschen sie in ihre Gebete einschließen.

Außerdem ruft Cech dazu auf, den Bewohnern eine musikalische Freude zu machen: „Wer unseren Senioren ein Ständchen bringen möchte, kann das mit dem nötigen Sicherheitsabstand vom Garten des Hauses aus tun.“ Hartmut Cech bittet um vorherige Absprache, wer wann kommen möchte. „Wir sorgen dann dafür, dass die Bewohner auf den Balkonen oder durchs offene Fenster die Musik hören.“ Telefonisch ist das Seniorenpflegeheim unter der Nummer 07633 1006-0 zu erreichen - außerhalb der üblichen Geschäftszeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet -, per E-Mail unter siloah-bk@stadtmission-freiburg.de.

 

Fenstergespräche für Bewohner und Angehörige

Wegen der Corona-Epidemie sind derzeit keine Besuche in Pflegeheimen erlaubt - eine schwierige Situation für Bewohner*innen und Angehörige.

Im Haus Siloah sind nun neben Video-Telefonaten (siehe unten stehender Bericht) auch echte Besuche möglich - aber sozusagen hinter Glas als "Fenstergespräch".

Und das geht so:

  • Die Angehörigen melden sich telefonisch unter der 07633 1006-31 bei Mitarbeiterin Bernadette Hörner und sprechen ab, wann sie Mutter oder Vater „übers Fenster“ besuchen dürfen (Mo-Fr, 9-16 Uhr). Eine Anmeldung per Mail ist ebenfalls möglich über tagespflege-siloah@stadtmission-freiburg.de .
  • Der Bewohner bzw. die Bewohnerin wird dann zur Besuchszeit in die derzeit nicht belegten Räume der Tagespfege gebracht.
  • Die Besucher kommen durch die Feuerwehrzufahrt, die für sie geöffnet wird, zur Terrasse der Tagespflege.
  • Bewohner und Angehörige unterhalten sich nun über das gekippte Fenster.

Es wird sicher gestellt, dass niemand das Fenster ganz öffnen kann - es wird immer eine Betreuungskraft vor Ort sein. So ist keine Corona-Übertragung per Hand oder über Tröpfchen möglich. Nach jedem Besuch werden Tisch und Stuhl gründlich gesäubert.

Haus Siloah: Verbindung zu Angehörigen per Videochat

Besuche in Pflegeheimen sind derzeit wegen der Corona-Gefahr untersagt - auch im Haus Siloah. Und dann fiel wegen einer Baustelle auch noch tagelang die Telefonverbindung in ganz Bad Krozingen aus! Das Haus Siloah hat aber einen Weg gefunden, auf dem die Bewohnerinnen und Bewohner trotzdem Kontakt zu ihren Angehörigen halten können: Die Betreuungskräfte bringen ihnen ein Tablet, von dem aus sie per Videochat über Whatsapp oder Skype ihre Familie anrufen können. Die Betreuungskräfte stehen bei Bedarf unterstützend zur Seite.

"Unsere Seniorinnen und Senioren sind froh, dass sie ihre Lieben nicht nur sprechen, sondern auch sehen können. Auch für die Angehörigen ist es eine Freude und Erleichterung", so Einrichtungsleiter Hartmut Cech.

Angehörige, die gerne mit ihren Verwandten im Haus Siloah chatten möchten, können ihre Handynummer (WhatsApp) bzw. ihren Skypenamen an die Adresse siloah-bk@stadtmission-freiburg.de schicken.

Gottesdienste im Live-Stream

Die Gottesdienste können wegen der Corona-Pandemie nicht mehr gemeinsam im Andachtsraum  gefeiert werden. Deshalb hat das Haus Siloah eine Übertragung der Gottesdienste in die Gemeinschaftsräume der Wohnbereiche eingerichtet, wo die Bewohnerinnen und Bewohner sie am Großbildschirm live erleben können.

Musik verbindet!

Am 17. Dezember 2019 waren rund 20 Kinder und Jugendliche der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau zu Gast im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen. Bereits im Jahr 2015 war Silke Asmuss mit ihren Trompetenschüler*innen zum ersten Mal im Haus Siloah. Inzwischen hat sich daraus eine Tradition entwickelt, die im Advent kaum mehr wegzudenken ist.

So hatten auch in diesem Jahr die Kinder, Jugendlichen und Senioren viel Freude am gemeinsamen Musizieren: Neben einzelnen Vorspielen der Jungmusiker*innen an Trompete, Querflöte und Klavier wurden besonders die Senior*innen aktiv eingeladen, die bekannten Weihnachtsmelodien mit anzustimmen. Das Ergebnis war ein Ensemble aus Musik und Gesang, aus Jung und Alt, das sich generationenverbindend durch die Sprache der Musik begegnete.

Eine saubere Sache: Seniorenzentrum wirbt auf städtischem Reinigungsfahrzeug

Das Seniorenzentrum Bad Krozingen ist seit Mitte September mit einer Werbeaufschrift auf einem Reinigungsfahrzeug der Stadt vertreten. Das Fahrzeug wird für die Reinigungsarbeiten des Bauhofs eingesetzt. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch 26 Sponsoren, die die 40.000 Euro innerhalb von fünf Jahren durch regelmäßige Beiträge aufbringen. Im Gegenzug sind sie auf dem Fahrzeug mit ihrem Firmenlogo präsent.

Musik ist Trumpf: Prävention durch Musik, Tanz und Bewegung im Haus Siloah

Ein AOK-Projekt zur Prävention in Pflegeheimen ergänzt ab sofort das Betreuungs- und Aktivierungsangebot für die Bewohner*innen des Seniorenpflegeheims Haus Siloah. Die beiden Betreuungskräfte Heidi Djelabakh-Haut und Martina Nopper besuchten ein Seminar zu Musik-, Tanz-& Bewegungsangeboten in stationärenPflegeeinrichtungen. Initiiert und veranstaltet wurde dieses Pilotprojekt von der AOK Baden-Württemberg in Kooperation mit der Akademie für Musik, Tanz- & Bewegungstherapie Berlin. An drei Tagen wurden die Teilnehmenden zu Krankheitsbildern und der Wirksamkeit musikalischer Klänge geschult und hatten Gelegenheit, vieles selbst zu erproben und zu erfahren. Das Gelernte wenden die Mitarbeiterinnen jetzt im Haus Siloah an: Mit Musik und guter Laune begleiten die Betreuungskräfte im Haus Siloah die Senior*innen in die Welt der Erinnerungen und Emotionen. Dabei erleben alle Beteiligten auf wundersam eindrückliche Weise, welch eine bewegende Wirkung Musik haben kann.
Die neuen musikalisch-rhythmischen Angebote eignen sich für alle Bewohner*innen. Sie können individuell an die jeweiligen Bedarfe und die Biografie angepasst werden und in Gruppensowie Einzelangeboten Umsetzung finden. Ab sofort heißt es im Haus Siloah: Musik ist Trumpf!

Märchenhaftes Candlelight-Dinner im Haus Siloah

Unter dem Motto „Märchen“ stand das diesjährige Candlelight-Dinner im Seniorenpflegeheim Haus Siloah, zu dem am 24. Oktober neben Bewohnern und Bewohnerinnen des Hauses auch Angehörige und Freunde eingeladen waren. Bei Kerzenschein und einem guten Essen hatten die rund 150 Gäste die Möglichkeit, sich gegenseitig besser kennenzulernen und Erfahrungen austauschen.

Ein Team aus Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Freunden sorgte für ein buntes Unterhaltungsprogramm. Höhepunkt des Abends war eine Modenschau, die die Gäste in die Welt der Märchen entführte. Die Kostümierungen reichten von Rapunzel über Frau Holle bis hin zu Rumpelstilzchen und dem Froschkönig. Beendet wurde die Modenschau durch den Auftritt des Aschenputtels, den die beiden Mitarbeiterinnen Petra Gutgesell und Claudia Tritschler gesanglich begleiteten. Für eine märchenhafte musikalische Stimmung sorgte das Klavierspiel von Semjon Lozanovski.

 

Besuch aus Fernost

Eine sechsköpfige Delegation von Beamten des Seniorenbüros der chinesischen Provinz Hubei war am 20. September im Haus Siloah in Bad Krozingen zu Gast. Hier tauschten sich die Beamten mit Einrichtungsleiter Hartmut Cech über das Pflegesystem in Deutschland und die Angebote für ein vielseitiges Leben im Alter aus. Organisiert wurde der Besuch vom China-Beauftragten der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.

Erntedank im Haus Siloah

Ins Gesicht geschrieben: Fotoausstellung mit Bewohner-Porträts im Haus Siloah

Acht Schwarzweiß-Porträtfotos pflegebedürftiger Bewohnerinnen und Bewohnern zeigte eine Ausstellung im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen im April und Mai 2019.

Marina Mayerhofer, die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen studiert und ergänzend dazu praktische Erfahrung im Haus Siloah sammelt, hatte die Seniorinnen und Senioren fotografiert. Sie erklärt ihre Motivation für das Projekt: „Beim Gedanken an pflegebedürftige Senioren überwiegen bei den meisten jüngeren Menschen negative Assoziationen: Schmerzen und Leid, schleppender Gang und müde, triste Gesichter. Das ging mir früher nicht anders. Durch mein Studium und besonders durch meine Praxiserfahrung im Seniorenpflegeheim Siloah konnte ich diese negativen Bilder durch viele positive ersetzen. Mir ist klar geworden: Um das Schöne zu erkennen, muss man es erleben!“ Durch ihre Porträtfotos wollte die Studentin ihre eigene Erfahrung und ihr Umdenken für andere erlebbar und greifbar machen und so dazu beitragen, dem negativen Denken über Menschen im Pflegeheim entgegenzuwirken. Gleichzeitig wollte sie ein Zeichen setzen gegen den Trend, nur junge, glatte Gesichter zu zeigen. „Ich möchte Mut machen, die Augen zu öffnen für das Schöne in den Gesichtern alter Leute und dazu aufrufen, dass wir uns auch mit den Menschen dahinter auseinandersetzen, nicht nur mit der Fassade.“

Ihre „Fotomodelle“, die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Siloah, waren zunächst etwas überrascht, als Marina Mayerhofer mit Ihrer Idee auf sie zukam. „Ich habe mich gewundert, dass mich jemand fotografieren will. Das hat mich vorher noch keiner gefragt“, erinnert sich Rita Reh, die seit März 2018 in dem Pflegeheim lebt. Sie ließ sich im Porträt, aber auch gemeinsam mit ihrem Ehemann ablichten. Bruno Kliemann, der im Oktober 2016 ins Haus Siloah einzog, hat sich gerne bereit erklärt, sich für die Ausstellung fotografieren zu lassen. „Als ich das Bild dann sah, war ich erstaunt, wie gut ich aussehe“, sagt der Senior mit einem Augenzwinkern, und: „Die Fotografin hat ein gutes Auge!“ Auch seiner Tochter habe das Foto gefallen. Einig sind sich die beiden Modelle, dass sie eine Menge Spaß bei den Aufnahmen hatten. „Wir haben sehr viel gelacht!“

Wenn das Kaufhaus zu den Kunden kommt: Witt Weiden war zu Gast im Haus Siloah

Mit einem "mobilen Kaufhaus" war die Firma Witt Weiden am 23. Oktober 2018 erstmals zu Gast im Haus Siloah. Rund 25 Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit, einen Nachmittag lang die Auswahl aus dem Bekleidungs-Sortiment anzuschauen und bei Bedarf anzuprobieren. Der Kauf vor Ort war ebenso möglich wie die Bestellung aus dem Katalog. Zwei Verkäuferinnen, die speziell für das mobile Kaufhaus zuständig sind, berieten die Seniorinnen und Senioren bei der Auswahl.

Den Bedarf der Bewohnerschaft hatten die Mitarbeitenden der Sozialen Betreuung im Haus Siloah zuvor ermittelt und entsprechend eine Auswahl aus Wäsche, Strümpfen, Oberbekleidung, Accessoires, Schuhe und Hausschuhen zusammengestellt. Beate Quell, Leiterin der Betreuung, erzählt: „Normalerweise gehen wir mit unseren Bewohnern ins Städtle in die Filiale von Witt Weiden. Den Bewohnern hat es gut gefallen, diesmal vor Ort bleiben zu können. Sie genossen den Nachmittag und gönnten sich während oder nach dem Einkauf noch eine Tasse Kaffee und leckeren Kuchen, den unsere Hauswirtschaftsleitung Frau Engler vorbereitet hatte.“

Der Nachmittag im mobilen Kaufhaus kam auf Anfrage der Firma Witt Weiden zustande, die 2018 ihr 111-jähriges Bestehen feiert und deshalb besondere Bedingungen anbot: 11,1 % Einkaufsrabatt und eine Spende in Höhe von 111 Euro für das Haus Siloah. „Das Jubiläumsangebot hat für uns gut gepasst, denn wir feiern ja in diesem Jahr unser 25-jähriges Jubiläum", so Beate Quell.

 

Gemeinsam das Leben feiern! Das Haus Siloah besteht seit 25 Jahren

In diesem Jahr begeht das Haus Siloah sein 25-jähriges Jubiläum. Das ganze Jahr über finden dazu verschiedene Veranstaltungen und Aktionen statt, die gemeinsam mit Bewohnern und Bewohnerinnen, deren Angehörigen und den Mitarbeitenden gestaltet werden. Höhepunkt des Jahres war eine Festwoche vom 9. bis 13. Juli 2018 (Berichte und Fotos siehe unten).

Ein großes Banner an der Fassade des Hauses macht seit dem Jahresanfang auf das Jubiläum aufmerksam, großformatige Plakate weisen auf Veranstaltungen hin. Als süßes Präsent verteilt das Haus Siloah Jubiläums-Schokotäfelchen mit einem Bild des Pflegeheims.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech: „Das Haus Siloah ist mehr als ein Pflegeheim. Wir bieten Menschen im Alter eine Heimat, begleiten und unterstützen sie. Wir füllen gemeinsam mit ihnen die Tage mit Leben. Das tun wir nun bereits seit 25 Jahren. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!"

Die Tagespflege im Haus Siloah besteht ebenfalls seit 25 Jahren. „Anfangs wurde die Tagespflege nur tageweise angeboten. Seit rund vier Jahren sind wir von Montag bis Freitag von 10-17 Uhr für unsere Gäste da. Die Tagespflege kommt nicht nur den Gästen zugute, sondern auch den pflegenden Angehörigen, die dadurch eine Entlastung erfahren“, so Hartmut Cech.

Offizieller Empfang läutete die Jubiläums- Festwoche ein

Die Jubiläums-Festwoche wurde am 9. Juli 2018 mit einem offiziellen Empfang eingeläutet, an dem die Bewohner, viele Mitarbeitende, Gäste der Tagespflege, ehrenamtliche Helfer sowie Lieferanten und Geschäftspartner teilnahmen.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech verglich in seiner Begrüßung die Jubiläumsfeierlichkeiten im Haus Siloah mit der biblischen Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Damit habe Jesus selbst ein Zeichen für die Lebensfreude gesetzt und dafür gesorgt, dass die Feier andauern konnte – so wie das 25-jähige Bestehen des Pflegeheims auch nicht nur heute gefeiert werde, sondern eine ganze Woche lang, getreu dem Motto „gemeinsam das Leben feiern“.

Foto: Steffe

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg,  blickte in seiner Ansprache zurück in die Geschichte des Hauses Siloah. Alles begann mit einem Provisorium: „Die Stadtmission musste Anfang der 80er-Jahre ihr Pflegeheim in Freiburg umbauen und für zehn Bewohner ein Ausweichquartier suchen. Die Evangelische Kirche hatte zu dieser Zeit ein ganzes Sanatorium in der Thürachstrasse in Bad Krozingen leer stehen und war sehr dankbar, dass wir dieses Haus anmieteten“, erinnert sich Dengler.  Da das Gebäude jedoch bald nicht mehr den baulichen und brandschutztechnischen Anforderungen für ein Pflegeheim entsprach, wurde das neue Haus Siloah am heutigen Standort gebaut und im Januar 1993 in Betrieb genommen - als eine der modernsten Pflegeeinrichtungen im Landkreis und eine der ersten, die zusätzlich eine Tagespflege anbot. „Ich kann mich noch gut an den beeindruckenden Umzug vom alten ins neue Haus erinnern. Zwei Tage vor Jahreswechsel, bei Winterkälte, aber strahlendem Sonnenschein. Singend, zu Fuß, im Rollstuhl und liegend hat sich der Zug in Richtung neue Heimat in Bewegung gesetzt“, so Dengler.

Foto: Steffe

Bürgermeister Volker Kieber lobte die Weitsicht seiner Amtsvorgänger, die das Projekt „Haus Siloah“ damals unterstützten. „Wir sind froh, dass wir das Haus Siloah und die anderen Einrichtungen der Stadtmission in Bad Krozingen haben – sie sind sehr wichtig für den Gesundheitsstandort.“ Als größte Herausforderung für die Zukunft bezeichnete er die Suche nach Fachkräften für die Pflege sowie die Ausbildung. „Da müssen wir auch über die Grenze zu unseren Nachbarn schauen – in Frankreich liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 25 Prozent.“ Als Jubiläumsgeschenk der Stadt brachte Kieber einen Scheck über 250 Euro mit. Er sei dazu gedacht, den Bewohnern eine Freude zu machen, etwa mit einem schönen Konzert.

Pfarrer Andreas Guthmann, Leiter der Evangelischen Kurseelsorge Bad Krozingen, verglich die Arbeit des Hauses Siloah, angelehnt an einen biblischen Psalm, mit einem Baum: „Wer in Gott wurzelt, steht sicher und auf festem Grund. Er dient dazu, andere Menschen zu schützen, ihnen in der Not beizustehen und ihnen Freude zu schenken.“ Folgerichtig brachten er und Pastoralreferent Michael Mayr dem Haus Siloah einen Ölbaum mit, der „beim nächsten Jubiläum vielleicht schon Früchte trägt“.

Mit Werken von Edvard Grieg und Felix Mendelssohn sorgte Pianist Wolfgang Tzschoppe für den musikalischen Rahmen des Empfangs.

Im Anschluss an den offiziellen Empfang freuten sich alle Gäste über das gemeinsame Mittagessen. Als süßes Präsent verteilte das Haus Siloah Jubiläums-Schokotäfelchen mit einem Bild des Pflegeheims.

Foto: Steffe

Die Jubiläumswoche wurde mit verschiedenen Veranstaltungen für Bewohner, Mitarbeitende und Angehörige fortgesetzt und endete am 13. Juli mit einem Festgottesdienst.

Foto: Steffe

Eindrücke aus der Festwoche - Bilder von Elisabeth Steffe

Weihnachtslieder mit der Jugendmusikschule

20 Kinder der Jugendmusikschule südlicher Breisgau spielten am 14. Dezember 2017 begeistert Weihnachtslieder im Haus Siloah.

Erntedank-Altar im Haus Siloah

Heimbeirat im Haus Siloah neu gewählt

Im Juni 2017 wurde im Seniorenpflegeheim Haus Siloah der Heimbeirat neu gewählt.

Der Beirat setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen: Mit dabei sind drei Bewohnerinnen Rosemarie Ruch (Vorsitzende), Astrid Zillmer und Gertrud Faißt, die erstmals in den Beirat gewählt wurde. Dazu kommen die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiter Friedrich Bronner - ebenfalls ein Neuling - und Waldemar Lederle als externe Mitglieder, so genannte „Heimfürsprecher“.

Dem erweiterten Beirat gehören außerdem die Bewohner/innen Marcus Stiehl und Anneliese Stengel sowie die Heimfürsprecher/innen Günter Stein, Manfred Breisacher und Christel Wernet an.

Der Heimbeirat wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern alle zwei Jahre gewählt und vertritt deren Belange gegenüber der Heimleitung und dem Träger. In das Gremium können nicht nur Bewohner gewählt werden, sondern auch Angehörige, gesetzliche Betreuer sowie ehrenamtlich im Heim engagierte Menschen.

Die Heimbeiratsmitglieder von links nach rechts:

Vordere Reihe: Marcus Stiehl, Astrid Zillmer, Anneliese Stengel, Rosemarie Ruch (Vorsitzende), Gertrud Faißt

Hintere Reihe: Manfred Breisacher, Christel Wernet, Friedrich Bronner, Waldemar Lederle

Günter Stein fehlt auf dem Foto.